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Österreichische Langlauf-Meisterschaften im Skiathlon in Seefeld, Austriacup Jugend mit Massenstart

|   LANGLAUF BIA

ÖM als Testlauf für die WM-Strecken und für den Weltcup in Seefeld ...

Der Vorarlberger Langlauf war nur mit einem Mini-Team bei den Österreichischen Meisterschaften im Skiathlon und dem Jugend- und Schüler-Austriacup am 20. Jänner 2018 in Seefeld vertreten. Im Zuge dessen fand auch ein Austriacup für die Jungendklassen in der Freien Technik mit Massenstart statt. Das VSV Mini-Team war jedoch mit Sicherheit das Strahlenste, wie die zwei "Damen" vom SC Egg auf dem Foto unten beweisen.

Die Stimmung war hervorragend und sowohl Jasmin Berchtold als auch Raphaela Natter gingen voll motiviert in ihre Wettkämpfe. Für optimale Betreuung, was auch das Schimaterial betrifft, war durch die Zusammenarbeit mit dem TSV-Team gesorgt. Diese Synergie klappt seit mehr als einem Jahr hervorragend und sollte - bei vernünftiger Denkweise - Vorbild für eine gesamtösterreichische Lösung im Sinne der Zeit- und Arbeitsersparnis sein. Die Sportler und das System dahinter würden stark davon profitieren. Das kleine Österreich könnte sich - auch bei einer nationalen Meisterschaft - ruhig einig sein.

Jasmin Berchtold ging um 09:30 Uhr mit der "sehr elitären" Damengruppe (16 Gewertete) auf die 2,5 km-Klassischrunde "Burgstall" und konnte sich bis Km 4 in der Spitzengruppe behaupten. Am höchsten Punkt setzten sich Seebacher und die routinierte Russin Kazakul mit einer Tempoverschärfung ab und bauten diesen Vorsprung bis zum Zielsprint nach 5 km Klassisch plus 5 km Skating auf 1 Minute aus. Im Zielsprint setzte sich die Russin durch, nachdem Seebacher den größten Teil der Skatingstrecke Führungsarbeit geleistet hatte. Anna Seebacher gewann jedoch den ÖM-Titel im Skiathlon vor Barbara Walchhofer (beide Sbg) und Jugendläuferin Witta Walcher (Stmk).

Jasmin Berchtold, welche keinen guten Tag erwischte, konnte Walchhofer und Walcher in der langen Abfahrt Richtung Durchlauf nicht folgen und musste am Skatingteil dann auch Juppe (Knt) und die Deutsche Sauerbrey ziehen lassen. Mit einem Rückstand von 2:08 Minuten auf Kazakul, welche als Siegerin 58,54 FIS-Punkte kassierte, waren nicht mehr als 160 FIS-Punkte zu ergattern. Diesmal wurde der große Kampfgeist nicht belohnt. Aber dafür gab es die Gelegenheit, auch die Klassisch-Strecke für die WM 2019 zu testen, und das war die Reise in die Winterwonderworld von Seefeld allemal wert. 

Zudem folgt der nächste Karriereschritt von Jasmin am 28. Jänner 2018 erneut in Seefeld. Die 21-jährige Schwazenbergerin wird ihren ersten Weltcup als WM-Generalprobe über 10 km Skating mit Massenstart in Kreise der gegenwärtig weltbesten Langläuferinnen bestreiten. Viel Glück Jasmin, das VSV-Team hält dir alle verfügbaren Daumen. 

Der 28. Jänner wird auch ein historischer Tag für den VSV Langlauf, denn erstmals seit vielen Jahren (...  sollte das überhaupt schon einmal vorgekommen sein ...) starten mit Dominik Baldauf (15 km Skating mit Massenstart) und Jasmin Berchtold zwei VSV-Athleten am selben Tag bei einem Langlauf-Weltcup. Beim Sprint am Samstag den 27. Jänner ist Dominik schon eine ÖSV-Bank, und mit Heimvorteil ist die Chance auf ein Halbfinale der besten 12 jedenfalls etwas, das man (und sicher auch Domi ...) sich vorstellen kann.

Nicht zu vergessen ist, dass Raphaela Natter in Seefeld in der Klasse Jugend U18 weiblich über 7,5 km Skating mit Massenstart teilgenommen hat. Die aufstrebende Biathletin konnte sich bis zur Schanzen-Steigung am Ende der Gruppe halten, dann trennte sich jedoch der Weizen vom Spreu und die gesamte Gruppe löste sich sukzessive auf. Es war augenscheinlich, dass nur einzelne Mädchen dieser Altersklasse in der Lage waren, einen FIS A-Anstieg von dieser Steilheit auf Druck durchzulaufen. An diesem Tag mussten es die 15- bis 17-jährigen dreimal schaffen. Die meisten werden solche "Hänge" nur vom Schi- respektive vom Bergabfahren kennen. Insbesondere auf den BIA-Jugendstrecken hat man so etwas noch nicht erlebt und auch auf unseren Trainingsstrecken in Vorarlberg nicht. Mir fällt da nur der Lifthang in Sulzberg ein, denn wir letzten Winter beim FIS-Austriacup zumindest schon zu 2/3 bewältigt haben.

Raphaela hat sich gut geschlagen, der Rückstand von 3:23 Minuten auf Katharina Nowak - ein bemerkenswertes Talent vom ASKÖ Villach in Kärnten - war jedoch schon sehr groß. Da heißt es fleißig sein und brav weiterüben. Raphaela hat bereits am kommenden Wochenende (27./28. Jänner) die Gelegenheit, beim KK BIA-Austriacup in Windischgarsten/Rosenau ihr Talent in ihrer Spezialdisziplin unter Beweis zu stellen. Alles Gute Raphaele und viel Erfolg für das VSV BIA-Team. 

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