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Nächster Großeinsatz der VSV Biathlon- und Langlaufelite am dritten Dezember-Wochenende

|   LANGLAUF BIA

Die Konkurrenz wird größer und kommt auch immer besser in Form ...

Den Anfang des nächsten Großkampf-Wochenendes (14.-17. Dezember 2017) machte diesmal Schijägerin Ramona Düringer in Obertilliach. Am Donnerstag kam dort der erste 15 km Einzelwettkampf der laufenden Saison im Rahmen der IBU-Cupserie zur Austragung. 102 Damen waren gemeldet und Ramona konnte sich berechtigte Hoffnungen auf die ersten IBU-Cuppunkte machen, kommt ihr dieser schießlastige Bewerb doch eher entgegen. Leider war es wieder "der eine Fehler pro Schießeinlage" (stehend zum Abschluss sogar 2), was einen möglichen Spitzenplatz verhindert hat. So belegte die Andelsbucherin den 61. Rang mit einem Rückstand von 8:21 Minuten auf die Polin Monika Hojnisz, welche ihre Übung fehlerfrei absolvierte. Wäre das auch Ramona gelungen, wäre Platz 16 möglich gewesen (5 Fehler = 5 Strafminuten). Aber das Wort "wäre" zählt im Hochleistungssport wie im Leben nicht, und so galt es im Sprint am Samstag die nächste Chance zu nutzen. Leider ging dort mit weiteren 5 Schießfehlern alles daneben und Ramona kam über den 81. Rang (+4:04 Min) nicht hinaus. Gewonnen hat den Damen-Sprint von Obertilliach Karoline Horchler aus Deutschland, welche fehlerfrei durchkam. Das gelang auch Christina Rieder (Sbg), als beste Österreicherin auf Rang 13 platziert.

Überraschend erhielt Ramona Düringer auch einen Startplatz in der Singel Mixed Staffel gemeinsam mit dem weltcuperprobten Tiroler Peter Brunner. Die erste Liegendeinlage funktionierte noch tadellos, stehend musste Ramona bereits eine Zusatzrunde von 150 m laufen. Peter Brunner lieferte mit der jeweils  drittbesten Umlaufzeit und nur 2 Nachladern eine sehr gute Leistung ab, an welche Düringer leider nicht anschließen konnte. Eine weitere Strafrunde beim Liegendschießen im zweiten Umlauf ließ Österreich auf den 21. Rang abrutschen. Brunner schaffte noch den Sprung auf Rang 15 und damit ein Endergebnis genau im Mittelfeld. Für Ramona gibt es über die Weihnachtsfeiertage viel zu tun, um die Stabilität beim Schießen wieder zu finden. Der nächste Wettkampfeinsatz erfolgt am 30. Dezember 2017 beim Super-Sprint im Rahmen der ÖM in Hochfilzen. http://biathlonresults.com/ (IBU CUP/OECH / Obertilliach) 

Langläuferin Jasmin Berchtold war ab Freitag beim Continentalcup in St. Ulrich am Pillersee (Tir) im Einsatz. Insgesamt waren 390 Frauen und Männer alleine beim Sprint am Start, und das Starterfeld bei den Damen entsprach eher einem B-Weltcup. 7 Starterinnen waren beim Weltcup-Sprint in Davos ein Woche davor im Viertelfinale. Der Sieg ging an die US-Amerikanerin Sophie Caldwell vor der Russin Natalia Matveeva und Ida Sargent, ebenfalls vom US-Team. Lisa Unterweger (Stm) schaffte als einzige Österreicherin die Quali für das Viertelfinale und im Endergebnis den 20. Rang. Jasmin Berchtold verpasste das Viertelfinale um knapp 3 Sekunden und belegte Rang 45, erreichte jedoch ihr bis dato bestes FIS-Sprintergebnis mit 134,44 Punkten.

370 Athletinnen und Athleten nahmen dann den Klassisch-Wettkampf über 5 bzw. 10 und 15 km in Angriff. Das Niveau bei den Damen war wieder sehr hoch und ging weit über einen COC hinaus. Bei Schneefall und schwierigen Wachsverhältnissen hat sich die Routine durchgesetzt. Es siegte Elena Soboleva in 14:25,8 vor Natalia Metveeva (beide aus Russland) und Ida Sargent vom US-Team. Jasmin Berchtold wechselte in letzter Minute noch auf den "Nowaxski", welcher bergauf auch sehr gut funktionierte. Nur beim Gleiten hatte dieser große Defizite, weshalb die Schwarzenbergerin speziell in den Abfahrten viel Zeit verlor. Im Endergebnis wurde es der 46. Rang mit einem Rückstand von 2 Minuten, weshalb die gute läuferische Leistung keine Belohnung durch entsprechende FIS-Punkte (151,20) fand.

Abgeschlossen wurde das COC-Wochenende mit Massenstartrennen im Freien Stil über 10 bzw. 15 km. Jasmin Berchtold ging mit Startnummer 56 von 72 Damen an den Start und hatte damit vorerst einmal eine Wand vor sich. Die zahlreichen Überholversuche haben viel Kraft gekostet, um zwischenzeitlich bis auf Rang 30 vor zu laufen. Das Ziel passierte Jasmin in 30:32,2 Minuten als 36. Damit lag sie wiederum 2 Minuten hinter der Siegerin. Julia Belger aus Deutschland setzte sich im Zielsprint gegen die Vortagessiegerin Elena Soboleva durch. Als Dritte erreichte 6,4 Sekunden später Mariya Istomina aus Russland das Ziel. Die 134,55 FIS-Pkte sind für Berchtold auch nur bedingt zählbar, weshalb die gesammelte Erfahrung aus diesen drei Tagen mit der erweiterten Weltklasse und die objektiv guten Leistungen als POSITIV hervorzuheben sind. https://data.fis-ski.com/cross-country/results.html (Place St. Ulrich / Pillerseetal)

Auf höchster Ebene war zur selben Zeit Dominik Baldauf in Toblach im Einsatz. Der Langlauf-Weltcuptross machte im Hochpustertal mit einem Einzellanglauf über 10 bzw. 15 km in der Freien Technik am Samstag und einer Verfolgung über 10 bzw. 15 km in der Klassischen Technik am Sonntag Station. Einmal mehr zeigte Teresa Stadlober mit Weltklasse-Leistungen auf. Was es bedeutet, Wochenende für Wochenende Weltklasse zu sein, zeigte sich für die Radstädterin über 10 km Skating. Teri rechtfertige ihren 11. Rang mit 46,3 Sekunden Rückstand auf die Schwedin Charlotte Kalla beim folgenden Interview damit, zu wenig aggressiv in den Wettkampf gestartet zu sein. Dass sie es besser kann, hat Teresa erneut bei der Verfolgung Klassisch bewiesen, wo sie die fünftbeste Laufzeit des Tages erzielte. Trotzdem konnte sie sich nur um einen Rang auf Platz 10 verbessern und musste dafür die Finnin Niskanen im Fotofinish niederringen.

Bei den Herren waren für Österreich erneut Hauke, Tritscher und Baldauf auf Punktejagd. Nach dem super Gesamtergebnis von Davos wollte man die Leistungen in Toblach bestätigen. Doch alles blickt bereits auf die Tour de Ski 2018, und jeder will zeigen, dass er dort seinem nationalen Team angehören möchte. Über 15 km Skating siegte der Norweger Simen Hegstad Krueger vor Davos-Sieger Manificat (Fra), Max Hauke schaffte mit Rang 24 und einem Rückstand von 1:02 Minuten als einziger Österreicher das Primärziel (7 WC-Pkte). Dominik Baldauf fand sich mit einem Rückstand von 2:02 Minuten auf Rang 55 wieder, Tritscher auf Rang 82 (+3.10).

Bei der Verfolgung über 15 km in der Klassischen Technik am Sonntag (gestartet wurde mit dem Zeitrückstand vom Samstag) viel auch Hauke aus den Punkterängen. Er kam mit einem Rückstand von 2:06 Minuten auf Shootingstar Johannes Hoesflot Klaebo als 35. ins Ziel (der 21-jährige Norweger ging 35 Sekunden nach Krueger als 10ter ins Rennen ...). Nach dem Wettkampf witzelte der Steirer in seiner unverblümt trockenen Art: "irgendwo im Wald bin ich dem Mann mit dem Hammer begegnet!" Was bedeuten sollte, dass Max im Kampf um die Punkte "blau gegangen ist". Dominik Baldauf beendete das WC-Wochenende von Toblach auf dem 63. Rang (+4:48 Min), Bernhard Tritscher hat auf einen Start in die Verfolgung verzichtet. https://data.fis-ski.com/cross-country/results.html (Place Toblach)

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