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Bemerkenswerte Leistungen der VSV-Langläufer und Biathleten auf internationaler Ebene

|   LANGLAUF BIA

Der Winter nimmt für Baldauf, Berchtold und Düringer richtig Fahrt auf ...

Der Langlauf-Weltcuptross machte am 09. und 10. Dezember 2017 traditionell in Davos (SUI) Station. Damit eröffnete sich für das ÖSV-Langlaufteam eine weitere Möglichkeit, endlich das erste Sprint-Viertelfinale zu erreichen. Allen voran Dominik Baldauf fühlte sich in der Verfassung, zumindest das Minimalziel zu schaffen. Schlussendlich fehlte ein Wimpernschlag und es blieb einmal mehr die Erkenntnis, die Langlaufspitze schiebt sich immer dichter zusammen. Unser Sulzberger Vorzeigeathlet Dominik Baldauf belegte mit einem Rückstand von 7,73 Sekunden den 34. Rang und verfehlte damit das Viertelfinale um weniger als eine Sekunde. Vorzeigeathlet deshalb, weil er meiner Ansicht nach "eine perfekte Technik und die schnellste Skatingbewegung" im Weltcupzirkus hat. Tritscher und Stadlober belegten die Plätze 53 und 69, Teri Stadlober und Anna Seebacher bei den Damen die Ränge 46 und 63.

Somit mussten am Sonntag über die Distanz Weltcuppunkte her! Bereits am Vormittag demonstrierte Teri Stadlober in beeindruckender Weise, wie das geht. Die Radstädterin belegte nach Zwischenbestzeit bei Km 2,5 den hervorragenden 5. Rang über 10 km Skating. 8,5 Sekunden fehlten Teri auf den ersten Podestplatz für Österreich im Damen-LL-Weltcup überhaupt, 16,4 Sekunden auf den Sieg. Anna Seebacher belegte mit 4 Minuten Rückstand den 74. Rang.

Motiviert durch die Vorgabe unserer schnellsten Dame, gingen auch unsere Herren Hauke, Tritscher und Baldauf ihre 15 km ambitioniert an. Bei Km 2,2 belegten die drei genannten Österreicher die Zwischenränge 8, 7 und 3 (Domi wollte es wissen ...!). Wer an den vorprogrammierten Einbruch dachte, war über das Endergebnis aus österreichischer Sicht sicher überrascht und hoffentlich noch mehr erfreut. Den Sieg holte sich der Franzose Maurice Manificat in 33:56,2 Minuten. Der Steirer Max Hauke erreichte mit Rang 15 (+1:18,2) sein mit Abstand bestes Weltcupergebnis. Bernhard Tritscher wurde 24. (+1:31,5) und Dominik Baldauf ausgezeichneter 26. (+1:33,3). Auch er erreichte damit sein bestes Weltcup-Distanzergebnis und 5 Weltcuppunkte. https://data.fis-ski.com/cross-country/results.html (Place - Davos)

An der Nebenfront war die Andelsbucherin Jasmin Berchtold (SC Egg) beim Langlauf-Continentalcup in Premanon (FRA) im Einsatz. Am Samstag liefen die Damen 10 km Klassisch mit Einzelstart, und Jasmin wollte grundsätzlich einmal an die gute Leistung von der ÖM in Seefeld anschließen. Was diese international wert ist, war schwer einzuschätzen. Also Augen zu und durch, wird sich Jasmin gedacht haben, und keinen Meter herschenken. Mit optimalem Anfangstempo war Jasmin 3/4 des Rennens auf Topten-Kurs und bis km 7,5 weniger als eine Minute hinter der späteren Siegerin Katerina Berouskova aus Tschechien. Für die komplette Distanz hat die offensichtlich sehr gute Kondition von Jasmin noch nicht gereicht, aber der Kopf wäre bereit. Der 11. Rang mit einem Gesamtrückstand von 1:29,8 Minuten war ein riesen Erfolg und zeigt den Weg in die richtige Richtung (70,40 FIS-Pkte). Leider musste der Skatingbewerb am Sonntag wegen Sturms abgesagt werden. Jasmin wäre sicher wieder bereit gewesen, ein Topleistung abzuliefern. Die nächste Gelegenheit gibt es schon beim COC in St. Ulrich am Pillersee (15.-17 Dezember), ein Ort den Jasmin mit viel positiven Erlebnissen und erfolgreichen Wettkämpfen verbindet. https://data.fis-ski.com/cross-country/results.html (Place - Premanon-Les Tuffes)

Stellvertretend für die VSV Biathlon-Familie war Ramona Düringer (WSV Andelsbuch) beim IBU-Cup in Lenzerheide (SUI) im Einsatz. Beim BIA-Sprint am Samstag war das Primärziel von Ramona, die Qualifikation für die Verfolgung am Sonntag, sprich einen Platz unter die besten 60 Damen zu schaffen. Dieses Vorhaben gelang unserer Schijägerin mit Rang 53 recht gut, auch wenn die beiden Schießfehler liegend Ramona fuchsteufelswild machten. Als möglicher Stellungsfehler war die Ursache schnell eingegrenzt, Fehler möglichst schnell beheben und alle treffen war das nächste Ziel. Bei der Verfolgung war dann "der unnötige eine Fehler" bei jeder Schießeinlage (2x liegend und 2x stehend) zum Haare raufen. Unnötig deshalb, denn: "wer 4 Ziele trifft kann auch 5 treffen". 600 Extrameter tun ganz besonders weh, wenn es läuferisch noch nicht optimal gleitet. Der 52. Endrang (1:1:1:1) hat die durchaus mögliche Verbesserung in Richtung IBU-Punkte (für die besten 40) nicht gebracht, aber: wieder einen Schritt vorwärts gemacht und die nächsten Schritte sollten beim nächsten IBU-Cup mit Heimvorteil in Obertilliach (15.-17. Dezember) zu machen sein. http://biathlonresults.com/ (Lenzerheide) Alles Gute Ramona!!!

 

 

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